Essen in Brasilien

In brasilianischen Restaurants finden Sie eine Unmenge verschiedenster Geschmacksrichtungen. In Küstennähe viel Fisch, im Landesinneren viel Fleisch. Die aussergewöhnlichsten Speisen finden Sie im Amazonas-Gebiet. Hier nun einige Beispiele und Tipps für Sie:

Rio – die Cariocas essen viel Fleisch. Bevorzugt gehen sie dafür in Rodizio-Restaurants s.g. Churrascarias . Wenn Sie in ein Rodizio-Restaurant gehen können Sie für einen Pauschalpreis essen bis Sie dickbäuchig vom Stuhl fallen und bewegungsunfähig sind. Beim Betreten des Restaurants bekommen Sie eine farbige Karte in die Hand gedrückt. Eine Seite rot die andere grün. Solang Sie die grüne Seite auf Ihrem Tisch liegen lassen kommen die Kellner unentwegt mit Spiessen mit gegrilltem Fleisch zu Ihnen an den Tisch. Im Restaurant finden Sie ebenso ein zumeist riesiges Buffet an dem Sie sich frei bedienen können. Tipp: probieren Sie Picanha, das ist das Äquivalent zum Tafelspitz.essen-in-rio

Salvador – In Bahia sollten Sie unbedingt eine Moqueca probieren. Die Moqueca Baiana ist eines der brasilianischen Nationalgerichte und besteht aus Fischfilet und Kokosmilch. Ebenso gibt es Moqueca mit Hummer oder Garnelen.

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Belem – Hier an der Amazonas-Mündung ist der Einfluss des indianischen Essens unverkennbar. Ein Beispiel dafür ist Tucupi. Dies ist ein bitterer Saft aus Maniok der in verschiedenen Speisen wie Suppen oder Fisch/Garnelengerichten verwendet wird. Besonders spannend ist Pato de Tucupi (Ente). Dies wird mit einem Jambu-Gemüse serviert. Das ist eine Art Kresse die beim Essen ein Kribbeln im Mund verursacht.

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Das Foto oben zeigt caldo de Turu. Auf der Insel Marajo fand ich ein Restaurant, dass diese Suppe anbietet. Zubereitet wird dieses Gericht mit langen weißen Turu-Würmern die die Indios aus Bäumen sammeln. Dazu gibt es Tomaten, Zwiebeln und Petersilie.

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